Die Beichte 

Die Beichte ist ein „königliches Sakrament“. Es hat es wirklich verdient, neu entdeckt zu werden. Papst Franziskus betont immer wieder die enorme Bedeutung dieses Sakraments. Gott, der uns hier in unserer Schwäche und auch im Versagen heilen möchte, begegnet uns durch den Priester, der dieses Sakrament im Namen und Auftrag Christi „auf Augenhöhe“. Der Priester, als Mensch und Christ selbst der Vergebung und Heilung durch die Beichte bedürftig, darf als Werkzeug und „Vermittler“ (nicht falsch zu verstehen, denn nur Christus ist der eigentliche Mittler zu Gott) der Gnade Gottes. Jeder Katholik ist verpflichtet, mindestens einmal jährlich das Bußsakrament zu empfangen, auch immer dann, wenn er sich einer schweren Sünde bewusst wird (vgl. Katechismus Art. 1457 ff.). Die Beichte ist aber auch das Sakrament der Heilung und Heiligung: daher empfiehlt sich eine regelmäßige Beichtpraxis für ein intensives geistliches Leben. Auch sollte der, der öfters oder täglich die Eucharistie empfängt regelmäßig zur Beichte gehen. Denn Beichte und Kommunion hängen eng zusammen. Empfohlen wird von vielen geistlichen Lehrern und geistlichen Begleitern ein Rhythmus, der einem selbst gut tut. Sehr viele Menschen wählen den Zeitraum von 4-6 Wochen. Dieser ist überschaubar und hilft, auch in den kleinen Dingen genauer zu werden und aus der Kraft Gottes freudiger und befreiter leben zu können.

Die Seelsorger unserer Pfarreiengemeinschaft sind bereit, nicht nur bei den regulären Beichtgelegenheiten im Beichtstuhl am Samstag und Sonntag zur Verfügung zu stehen, sondern auch für Beicht- und Seelsorgegespräche, jederzeit, nach Terminvereinbarung. Sprechen Sie die Priester einfach darauf an. Ein Spaziergang, ein Zusammensitzen im Pfarrhaus oder bei ihnen zu Hause: alles ist hier machbar, ganz nach ihren Wünschen.

Besonders sei die Beichtgelegenheit am Sonntag von 15 bis 16 Uhr in der Wallfahrtskirche Schambach empfohlen: während einer Stunde stiller eucharistischer Anbetung steht ihnen im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit diskret ein Priester zur Aussprache zur Verfügung.

 

Gottes Barmherzigkeit ist grenzenlos, solange wir leben und uns danach sehnen. Gott, der barmherzige Vater wartet auf Sie, er erwartet Dich! Seine Liebe und sein Frieden erstrahlen nicht in den grellen Lichtern dieser Welt, sondern in der Geborgenheit und der sanften Dunkelheit des Beichtstuhls (nach einem Wort des hl. Ludwig M. Grignion de Monfort). „Den einzigen Fehler, den man beim Beichten machen kann ist der, nicht hinzugehen und eben nicht zu beichten“ (ein Gläubiger aus unserer Pfarrei).

Beichtgelegenheiten

Pfarrei Walting

Samstags vor der Vorabendmesse (in der Sakristei melden) und nach jeweiliger Vereinbarung (Beichtstuhl/Beichtgespräch)

Pfarrei Gungolding

Samstags um 17.00 Uhr in St. Josef (Beichtstuhl/Beichtgespräch) oder um 18.00 Uhr vor der Vorabendmesse (Beichtstuhl)

Pfarrei Schambach

1. Sonntag im Monat (15.00 - 16.00 Uhr) während der eucharistischen Anbetung

Beichte und Beichtgespräche auch nach Vereinbarung möglich!

Der Beichtspiegel

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Beichtspiegel
Gewissensspiegel - nach den 10 Geboten.p
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